Bauweise Massivholzsauna

Obwohl die Bauweise der Massivholzsauna sehr robust ist, unterscheidet sie sich doch eklatant von der original finnischen Blockbohlenbauweise. Sie erkennen es schnell: Die Überstände in den Eckbereichen fehlen. Die einzelnen Holzabschnitte, die zu Wandelementen zusammengefügt werden, lassen sich an den Ecken nicht wie bei der Blockbohlensauna verkämmen. Die Ersatzlösungen zur Verbindung der einzelnen Wandelemente bedingen eine nahezu starre Verbindung der Bauteile. Da bei Saunatemperaturen von bis zu 100 Grad Celsius und mehr das Holz schrumpft und sich beim Auskühlen wieder ausdehnt, muss das Material ständig gegen die starre Wandverbindung arbeiten. Auch bei dieser Bauweise finden Sie, wie bei der Elementkabine, eine künstliche Be- und Entlüftung.

Auch hinsichtlich der Punkte Hygiene und Reinigen hat die Massivholzbauweise gravierende Nachteile. Massivholzsaunas sind weniger robust und belastbar. Wasser oder Reinigungsmitteln sind bei der Reinigung mit Vorsicht anzuwenden. Da die Wandflächen aus Holzabschnitten bestehen, besteht die Gefahr, dass sich Flüssigkeit über die Fugen im Bereich der Zwischenräume einlagert und dort aufgrund der sich bildenden Staunässe zu entsprechend „massiven“ Problemen führt wie Schimmelbildung, Stockflecken sowie vor allem auch unangenehmem Geruch und ungesunden Dämpfen. Von daher ist die Massivholzsaunas für B+S FINNLAND SAUNA noch nie ein Thema gewesen.